SPD Burgschwalbach gründet Sozialfonds

Ortsverein

Burgschwalbach. Der SPD-Ortsverein Burgschwalbach hatte auf seiner Jahreshauptversammlung die innovative Idee entwickelt, „kein Geld zu horten, sondern sich aktiv für die Belange der Bürger im Ort einzusetzen“. Diese Idee wurde auf der letzten Vorstandssitzung der Genossen erneut aufgegriffen und ein Sozialfonds ins Leben gerufen. „Der Sozialfonds soll immer dann einspringen, wenn Bürger in Not geraten und keine staatliche oder behördliche Hilfe mehr gewährt wird“, erläuterte der Erste Vorsitzende der SPD Burgschwalbach, Josef Hoffmann. „Dies kann den Kindergarten, Senioren oder auch Flüchtlinge betreffen“, so Hoffmann weiter. Der Sozialfonds soll darüber hinaus Alleinerziehenden, kinderreichen Familien, Einkommensschwachen, Kranken oder notleidenden Bürgern der Palmbachgemeinde Nutzen stiften. In Einzelfällen soll schnelle und unbürokratische Hilfe geleistet werden. Der Burgschwalbacher SPD-Ortsverein möchte somit jährlich ein Projekt oder eine Person ausloben, dem ein gewisser prozentualer Anteil an den erwirtschafteten Überschüssen der Sozialdemokraten der Palmbachgemeinde zu Teil wird.

„Der soziale Aspekt muss gegeben sein, und wir werden im Anschluss auf einer Vorstandssitzung die Mittel ausloten und bestimmen. Ausdrücklich hiervon ausgeklammert sind satzungsgemäß unsere Mitgliedsbeiträge“, erklärte Hoffmann weiter. Ein Betrag von jeweils rund 100 Euro kommt in diesem Jahr zum Start der Idee der Seniorenfeier der Ortsgemeinde sowie dem Kunstrasenprojekt „Am Stellweg“ in Burgschwalbach zugute. Hoffmann erläuterte weiter, dass das erwirtschaftete Geld des Sozialfonds in der Kasse der Sozialdemokraten verbleibt und in keine hochspekulativen Wertpapiere oder Fonds investiert wird, um Missverständnissen vorzubeugen. „Auch Spenden für den Sozialfonds sind jederzeit willkommen“, äußerte Josef Hoffmann abschließend.

(ckb)

Artikel NNP vom 13.08.2016

 
 

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