Welterbebeauftragter Prof. Dr. Barbaro hält Wort: Gläserner Fels kann welterbeverträglich realisiert werden

Pressemitteilung

Der gläserne Fels auf dem Loreley-Plateau kann als Besonderheit auf dem neuen Ausstellungsgebäude im Kultur- und Landschaftspark als unbedenklich eingestuft werden, wenn er aus dem Tal heraus nicht sichtbar sein wird. Dies teilte jetzt Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro in seiner Eigenschaft als Beauftragter der rheinland-pfälzischen Landesregierung für das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal dem SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland auf Anfrage mit. Auf die Einladung von Mike Weiland, der auch Fraktionsvorsitzender der SPD im Verbandsgemeinderat Loreley ist, war Salvatore Barbaro Ende vergangenen Jahres auf der Loreley zu Gast gewesen und hatte zugesagt, in der Frage der Bewertung der Welterbeverträglichkeit des kristallinen Baukörpers zu helfen. Mike Weiland bekundet: „Mit dieser Rückmeldung hält Staatssekretär Salvatore Barbaro Wort und hilft dem Vorankommen auf dem Felsen entschieden weiter.“

Salvatore Barbaro hatte den SPD-Aktiven versprochen, die Prüfung der Welterbeverträglichkeit der kristallinen Dacheindeckung, die Teil des Ausstellungskonzeptes werden soll, positiv bekleiden zu wollen. Sowohl für das Welterbetal zuständige Mitglieder der ICOMOS-Monitoring-Gruppe als auch der Projekt-Lenkungsgruppe erheben weder gegen das Siegerkonzept zur Gestaltung der Ausstellungspunkte noch gegen den gläsernen Felsen grundsätzliche Bedenken. Die Umsetzung müsse jedoch in hoher gestalterischer und bautechnischer Qualität erfolgen. Demnach könne das Gebäudeteil eine Höhe von 6 Metern nicht überschreiten. Sofern es technisch nicht anders möglich sei, könnte dies notfalls auch durch Anpflanzungen, die zu einer entsprechenden Sichtverschattung von maßgeblichen Standorten im Tal führen, gewährleistet werden. Davon nicht betroffen ist die Einsehbarkeit von der Rheinhöhe der gegenüberliegenden Flussseite, heißt es gegenüber der SPD weiter.

„Damit hat Salvatore Barbaro uns nicht nur eine wichtige Nachricht übermittelt und Wort gehalten, sich dieser Frage anzunehmen, sondern die konkrete Planung kann entsprechend der Vorgaben ausgestaltet werden“, betont Mike Weiland. Nur dann könne man schlussendlich auch die genauen Baukosten ermitteln. Nach Ansicht der SPD sind natürlich nicht nur die Bau- sondern auch die späteren Folgekosten für die weiteren Entscheidungen zu berücksichtigen. Auch die Haltbarkeit und Beständigkeit des Materials spielen für die SPD eine wichtige Rolle. Der gläserne Fels könne für die neue Loreley nur dann zu einem Markenzeichen und einer optischen sowie erlebbaren Attraktion werden, wenn er auch weit über die BUGA hinaus ohne hohen Pflege- und Instandhaltungsaufwand ein sauberes Aussehen garantiere, so die SPD abschließend.

 

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