Nutzung Staatssekretär informiert über Sanierung in Burgschwalbach
Von unserem Redakteur Uli Pohl
Burgschwalbach. Im Jahr 2018 würde Burgschwalbach gern das 650-jährige Jubiläum seiner Burg feiern. Doch die Burg wird seit einigen Jahren umfassend saniert. Grund für die örtliche SPD und den SPD-Gemeindeverband Aar nachzufragen, wann denn ein Ende der Bauarbeiten zu erwarten ist.
Dazu trafen sich am Freitag die Vertreter der SPD mit Staatssekretär Stephan Weinberg vom Finanzministerium des Landes. Die Antwort des Staatssekretärs lautete: „Die Zeit wird knapp, dass die Burg 2018 für eine Jubiläumsfeier so weit hergerichtet ist.“ Zurzeit befinde sich die Sanierung im dritten Bauabschnitt und der habe sich leider verzögert. „Das Risiko bei Burgen ist, dass immer wieder neue Baustellen in der Baustelle entstehen. So etwas ist nicht vorherzusehen“, sagte Stefan Weinberg. Der weitere zeitliche Ablauf sei daher unklar, doch er hoffe, dass bis 2018 die Burg fertig ist, damit Burgschwalbach sein Jubiläum feiern könne. Genaueres stehe jedoch erst in zwei bis drei Monaten fest. Das Land Rheinland-Pfalz investiert in die Sanierung insgesamt 8,5 Millionen Euro. Der dritte Bauabschnitt umfasst die Stützmauern im Hang sowie das westliche und östliche Wirtschaftsgebäude einschließlich der Schildmauer. Er hat ein Gesamtvolumen von rund 3,5 Millionen Euro. Für den vierten Abschnitt sind 1,4 Millionen Euro veranschlagt, die in den Doppelhaushalt des Landes 2017/2018 eingestellt sind. Er beinhaltet die dann noch instand zu setzenden Mauerwerke der Ringmauern Nord, Nordost und Ost.
Als nicht offizieller fünfter und abschließender Abschnitt stehen die künftige Gastronomie und die touristische Nutzung der Burg im Raum. Für die kann laut Weinberg aber erst Geld im Doppelhaushalt 2019/2020 bereitgestellt werden. Die Gastronomie in der Burg sei aber keine Voraussetzung dafür, dass nicht doch 2018 das Burgjubiläum gefeiert werden könnte. „Wir brauchen ein Jahr für die Vorbereitung des Jubiläums. Von daher müssen wir im Frühjahr 2017 wissen, ob wir planen können oder nicht“, bat der örtliche SPD-Vorsitzende Josef Hoffmann den Staatssekretär um eine möglichst zügige Klärung.
Weinberg teilte weiter mit, dass für die Burg Schwalbach zurzeit ein Nutzungskonzept in Arbeit sei. Dies beinhalte die Gastronomie sowie die Einbindung der Burg in ein großflächiges Tourismuskonzept. Dazu sagte Ortsbürgermeister Ehrenfried Bastian: „Laut Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz soll Burgschwalbach dabei ein Mitspracherecht erhalten.“ Für die Gemeinde sei es wichtig die örtlichen Gegebenheiten wie den Märchenwald in das Konzept mit einzubinden oder mit dem Pächter der Gastronomie zusammenzuarbeiten. Evelin Stotz, Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbands, schlug vor, alle touristischen und gastronomischen Möglichkeiten auszuschöpfen: „Die Burg muss für Wanderer, die eine Rast machen, genauso attraktiv werden wie für Menschen, die ein gepflegtes Restaurant aufsuchen wollen.“
RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Samstag, 3. Dezember 2016, Seite 17
Die Burg Schwalbach verfügt über ein enormes Potenzial, das es zu nutzen gilt. Für Burgschwalbach am liebsten schon zum Burgjubiläum 2018. Doch noch ist unklar, wann die Sanierung abgeschlossen ist. Foto: Uli Pohl
Veröffentlicht am 04.12.2016
Burgschwalbach. Der SPD-Ortsverein Burgschwalbach hatte auf seiner Jahreshauptversammlung die innovative Idee entwickelt, „kein Geld zu horten, sondern sich aktiv für die Belange der Bürger im Ort einzusetzen“. Diese Idee wurde auf der letzten Vorstandssitzung der Genossen erneut aufgegriffen und ein Sozialfonds ins Leben gerufen. „Der Sozialfonds soll immer dann einspringen, wenn Bürger in Not geraten und keine staatliche oder behördliche Hilfe mehr gewährt wird“, erläuterte der Erste Vorsitzende der SPD Burgschwalbach, Josef Hoffmann. „Dies kann den Kindergarten, Senioren oder auch Flüchtlinge betreffen“, so Hoffmann weiter. Der Sozialfonds soll darüber hinaus Alleinerziehenden, kinderreichen Familien, Einkommensschwachen, Kranken oder notleidenden Bürgern der Palmbachgemeinde Nutzen stiften. In Einzelfällen soll schnelle und unbürokratische Hilfe geleistet werden. Der Burgschwalbacher SPD-Ortsverein möchte somit jährlich ein Projekt oder eine Person ausloben, dem ein gewisser prozentualer Anteil an den erwirtschafteten Überschüssen der Sozialdemokraten der Palmbachgemeinde zu Teil wird.
„Der soziale Aspekt muss gegeben sein, und wir werden im Anschluss auf einer Vorstandssitzung die Mittel ausloten und bestimmen. Ausdrücklich hiervon ausgeklammert sind satzungsgemäß unsere Mitgliedsbeiträge“, erklärte Hoffmann weiter. Ein Betrag von jeweils rund 100 Euro kommt in diesem Jahr zum Start der Idee der Seniorenfeier der Ortsgemeinde sowie dem Kunstrasenprojekt „Am Stellweg“ in Burgschwalbach zugute. Hoffmann erläuterte weiter, dass das erwirtschaftete Geld des Sozialfonds in der Kasse der Sozialdemokraten verbleibt und in keine hochspekulativen Wertpapiere oder Fonds investiert wird, um Missverständnissen vorzubeugen. „Auch Spenden für den Sozialfonds sind jederzeit willkommen“, äußerte Josef Hoffmann abschließend.
(ckb)
Artikel NNP vom 13.08.2016
Veröffentlicht am 14.08.2016
In diesem Jahr hatte die Kreis-SPD um ihren Vorsitzenden Mike Weiland gemeinsam mit Horst Lewentz, dem Vorsitzenden des Ortsvereins Filsen, die Mitglieder, Freunde und Gönner der Partei in die Gemeinde an der größten Rheinschleife der Welt eingeladen. Zu feiern gab es bei der hiesigen SPD dieses Mal Einiges: Eine gewonnene Landtagswahl und eine beliebte und sympathische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, mit Jörg Denninghoff und Roger Lewentz zwei gewonnene SPD-Direktmandate in den Wahlkreisen Koblenz-Lahnstein und Diez-Nassau, einen für den Rhein-Lahn-Kreis gut ausgehandelten Koalitionsvertrag, neue Mitglieder und Jubilare, die für ihre langjährige Treue zur SPD geehrt wurden.
Veröffentlicht von SPD Rhein-Lahn am 21.06.2016
In diesem Jahr hatte die Kreis-SPD um ihren Vorsitzenden Mike Weiland gemeinsam mit Horst Lewentz, dem Vorsitzenden des Ortsvereins Filsen, die Mitglieder, Freunde und Gönner der Partei in die Gemeinde an der größten Rheinschleife der Welt eingeladen. Zu feiern gab es bei der hiesigen SPD dieses Mal Einiges: Eine gewonnene Landtagswahl und eine beliebte und sympathische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, mit Jörg Denninghoff und Roger Lewentz zwei gewonnene SPD-Direktmandate in den Wahlkreisen Koblenz-Lahnstein und Diez-Nassau, einen für den Rhein-Lahn-Kreis gut ausgehandelten Koalitionsvertrag, neue Mitglieder und Jubilare, die für ihre langjährige Treue zur SPD geehrt wurden.
Veröffentlicht von SPD Rhein-Lahn am 12.06.2016
Nach den Unwettern mit zahlreichen Überflutungen und Schäden in den Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten loben der SPD-Kreisvorsitzende Mike Weiland und der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Carsten Göller die Einsatzkräfte von Freiwilligen Feuerwehren, THW, Polizei und Rettungsdiensten. "Was wirmitbekommen haben, wurde schnell, unkompliziert und effektiv geholfen", so Weiland und Göller unisono. Gleichzeitig fordern die beiden SPDler eine ordentliche Sanierung der L 334 von Wellmich nach Dahlheim.
Veröffentlicht von SPD Rhein-Lahn am 10.06.2016