Kennenlernrunde des SPD-GV Diez mit der Bundestagskandidatin Gabi Weber

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GEILNAU.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Geilnau, Günter Müller, konnte zu der gemeinsam mit dem SPD Gemeindeverband Diez durchgeführten Kennenlern- und Informationsveranstaltung mit der SPD-Bundestagskandidatin Gabi Weber zahlreiche Interessierte im Dorfgemeinschaftshaus Geilnau begrüßen.

Er nutzte diesen großen Rahmen, um Norbert Gerheim für seine kürzlich überreichte Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz zu gratulieren, verbunden mit dem Dank seiner langjährigen Tätigkeit für die SPD im Ortsverein als ehemaligen und derzeitigen stellvertretenden Vorsitzenden, in Gemeinderat und nunmehr über 3 Jahrzehnten andauernder Verbandsgemeinderatsarbeit. Nach einem weiteren Grußwort der Vorsitzenden des SPD-Gemeindeverbandes Diez, Nedeljka Geis, wies der heimische Landtagsabgeordnete Frank Puchtler auf die große Bedeutung der Bundestagswahl für die SPD hin. „Aber nach der Wahl ist vor der Wahl“, die Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz im Mai 2014 steht schon vor der Tür.
Für den hiesigen Bundestagswahlkreis 205 wurde von der SPD Gabi Weber nominiert. In ihrer persönlichen Vorstellung wies Gabi Weber darauf hin, dass Sie bereits in ihrer Lehre als Keramikmalerin der Gewerkschaft und der SPD beitrat. Derzeit arbeitet Sie als Regionalvorsitzende des DGB, Region Koblenz und würde gerne in der nächsten Legislaturperiode im deutschen Bundestag die Rechte der Arbeitnehmer vertreten und stärken. Dieses war dann auch Schwerpunktthema ihres Referates der politischen Ziele in Berlin. „Wir benötigen einen Mindestlohn von 8,50€ die Stunde, der dann etwas über Hartz IV liegt“ so Gabi Weber, „ denn es kann nicht sein, das Vollzeitbeschäftigte im Niedriglohnsektor trotzdem auf Hartz IV angewiesen sind, um finanziell über die Runden zu kommen.“ Bei den Minijobs werden viele Frauen mit weniger als 8,50 € bezahlt, viele auch ohne Sozialversicherung, das hat bei der späteren Rente genauso die Altersarmut zur Folge wie Leiharbeit und Werkverträge. „ Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, so muss die Devise lauten. Auch befristete Arbeitsverträge sollte reduziert werden. Zwischenzeitlich sei es, so an einigen Beispielen von Gabi Weber erläutert, schon fast die Regel, das zum Beispiel Lehrlinge nach ihrer Ausbildung befristet oder auf Probezeit ( was braucht man eine Probezeit, man kennt diese schließlich von ihrer Ausbildung) weiterbeschäftigt werden. „ Die Bundesregierung beabsichtigt, die Rentenversicherungsbeiträge zu senken“ so Gabi Weber. „ das sind Wahlgeschenke, von denen jedoch in der Hauptsache der Arbeitgeber profitiert. Sinnvoll ist es, jetzt mit Überschüssen in der Rentenversicherung Rücklagen zu bilden, um die geplante Absenkung der Renten auf 43%zu verhindern. Zum Schluss ihres Referates wünscht sich Gabi Weber in Deutschland eine gute Ausbildung von Jugendlichen. Auch eine solide Finanzierung des Landes ist ihr wichtig. „Hierzu muss der Stärkere mehr tragen als der schwächere“. Bei einem zu versteuerndem Einkommen von über 100.000€ ist ein Steuersatz von 49% gerecht. Und 100.000€ zu versteuerndes Einkommen wird von keinem Facharbeiter erreicht. Bei der abschließenden regen Diskussion, die von Nedeljka Geis geleitet wurde, ging es insbesondere um Steuerhinterziehung, Vermögenssteuer, aber auch um befristete Arbeitsplätze.

 

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